Rezension zu „Marco und Dima“ von Bela Vivo

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Heute habe ich nach langer Zeit mal wieder eine Rezension zu einem Buch, was sehr zum Nachdenken anregt.

Marco und Dima von Bela Vivo

  • Taschenbuch: 228 Seiten
  • Verlag: Independently published (13. Dezember 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1790440157
  • ISBN-13: 978-1790440153
  • Preis als Taschenbuch 6,99 €

Worum geht es in dem Buch?

„Berlin 1993. Der arbeitslose Skinhead Marco macht – wie viele andere in Deutschland – Einwanderer und Asylanten für seine missliche Lage verantwortlich. Eines Abends trifft er in einer Kneipe auf den jungen Spätaussiedler Dima, der erst vor Kurzem mit seiner Familie von Russland nach Deutschland gezogen ist. Im Gegensatz zu seinem älteren Bruder Yury ist Dima voller Optimismus und will sich schnell integrieren. Nach einem verhängnisvollen Streit mit Dima und Yury flieht Marco ins Ausland, wo sich ihm eine neue aufregende Welt offenbart. Zeitgleich holt ihn ein altes Geheimnis ein, das ihn letztendlich mit dem jungen Spätaussiedler Dima verbindet. „Marco und Dima“ handelt von Intoleranz und Ausländerfeindlichkeit, die kurz nach der Wende einen traurigen Höhepunkt erreichte, aber auch von Hoffnung, Veränderung und Selbstfindung. Darüber hinaus ist das Buch eine packende (teils humorvolle) Mischung aus Thriller, Liebesroman und Kulturkunde – mit einem Hauch von Mystery.“

Wie man schon lesen konnte, geht es in dem Buch um Marco und Dyma. Marco ist ein Skinhead, der die Ausländer eigentlich für alles verantwortlich macht, was ihm passiert. Er trifft auf die Spätaussiedler Dima und Yury, zwei Brüder. Ein fruchtbarer Streit entsteht, bei welchem Dima getötet wird. Marco flieht nach Brasilien. In Brasilien findet er eine ganz andere Welt vor und wird dort aber auch von einem alten Geheimnis eingeholt. Aber ich will hier nicht zu viel erzählen.

Mein Fazit:

Das Buch ist wirklich packend, denn auch heute ist die Ausländerfeindlichkeit, der Fremdenhass und die Gewalt auch bei uns in Deutschland noch so hoch, was ich eigentlich nicht verstehen kann. Man kann doch in Frieden überall zusammen leben.

Das Buch lässt sich flüssig lesen, obwohl die Sprache einfach gehalten ist, dies aber zu den vorgestellten Protagonisten passt. Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Dima und Marco erzählt. Das Buch enthält Spannung und eine gewisse Dramatik. Das Cover des Buches lässt eher an eine andere Geschichte denken, wenn man die Palmen sieht.

Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter, da es wirklich ein interessantes Thema ist, das uns alle betrifft, denn es regt wirklich zum Nachdenken an.

Das Rezensionsexemplar wurde mir kostenfrei zur Verfügung gestellt. Der Bericht spiegelt meine persönliche Meinung wider.

2 comments to Rezension zu „Marco und Dima“ von Bela Vivo

  • Astrid Scholz

    Ja das lässt ein Nachdenken, das sollten so Einiege mal lesen. Sehr interessant ,Danke für deine Rezi …LG Astrid

    • Hallo liebe Astrid,
      ja das Buch regt wirklich zum Nachdenken an. Noch einen schönen Abend wünsche ich Dir. LG Inge