Rezension zu „Zwischen den Welten“ von Silke Szymura

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 Heute habe ich wieder mal eine Rezension für Euch.

Über Blogg Dein Buch konnte ich das Buch von Silke Szymura

„Zwischen den Welten“

lesen.

Autor: Silke Szymura
Verlag MASOU Verlag
Titel: Zwischen den Welten
Taschenbuch, 314 Seiten
ISBN:
978-3-944648-83-5
Preis
12,90 € hier bestellbar

Inhalt

Auf einmal ist nichts mehr wie es vorher war: Während ihres gemeinsamen Aufenthalts in Nepal kippt Silkes Lebenspartner Julian mitten auf der Straße um und stirbt wenig später im Krankenhaus. Er wurde nur 29, sie ist zu diesem Zeitpunkt 30 Jahre alt. Mit ihm stirbt ihre gemeinsame Zukunft und für Silke beginnt ein langer Weg durch die Trauer und über die Verarbeitung ihres Traumas zurück ins Leben. Ein ganz neues, so nicht gewolltes und doch wieder sehr lebens- und liebenswertes Leben.

Das Buch handelt von Julians Tod, dem ganz besonderen Umgang damit in Nepal, der nepalesischen Familie, die sie wie Angehörige behandelte, dem schmerzhaften Weg der Trauer, Silkes persönlichem Wandel, ihrer Verbundenheit in Liebe über den Tod hinaus und ihrer Suche nach einem neuen Sinn und ihrem Platz im Leben.

Meine Meinung

In dem Buch berichtet Silke über Ihren Aufenthalt in Nepal, wo sie zuerst alleine war, dann über ihren Aufenthalt mit Ihrem Lebenspartner Julian. Mich hat dieses Buch sehr berührt, erzählt es die Geschichte, wie Silke ihren Lebenspartner beim Urlaub in Nepal von einem Tag auf den anderen total unvorbereitet verliert. Er fällt einfach mitten auf der Straße um und stirb wenig später im Krankenhaus.

Ich habe solch eine Geschichte auch erlebt und zwar in einer Reisegruppe, was mir selbst auch sehr nahe ging, da wir ja die ganze Zeit auch zusammen in einem Reisebus saß und ich mich hier immer dran erinnern werde. Auch der Mann dieser mitreisenden Frau fiel am Kap der Guten Hoffnung einfach um. Mitten aus dem Leben gerissen und dazu im Urlaub. Es war einfach nur furchtbar. Und dann steht man dort in einem fremden Land, dessen Sprache man vielleicht noch nicht einmal sehr gut spricht und weiß nicht aus noch ein und dies alles unvorbereitet. Deswegen hat mich dieses Buch selbst sehr interessiert, da ich dieses Erlebnis von Mitreisenden kannte.

Silke beschreibt in diesem Buch sehr gut, wie sie gegen ihre Trauer ankämpft und wie sie damit umgeht. Auch zeigt sie anderen Menschen auf, dass man die Trauernden nicht vergessen soll und diesen trotzdem immer Aufmerksamkeit schenken sollte, denn dies ist ganz wichtig, dass man von seinen Freunden nicht alleine gelassen wird. Und Silke hatte ja Glück. Sie hatte ja auch gute Freunde, die immer an sie gedacht haben.

Sie gibt auch einen Einblick in ihrem Buch, wie sie selbst mit der Trauer fertig geworden ist. Jeder Mensch geht ja mit Trauer anders um. Ich habe vor über 25 Jahren meinen Vater verloren und trauere heute noch manchmal um ihn. Natürlich nicht so wie in den ersten Jahren, aber man denkt doch daran, wie es hätte sein können, wenn derjenige noch leben würde. Auch dies lebt Silke durch und denkt daran, ob sie nicht dies und jenes mit Julian noch hätte unternehmen können und wie wohl die Zukunft verlaufen wäre.

Aber auch hier zeigt sie uns Wege auf, wie sie dies bewältigt hat. Natürlich wird in Nepal ganz anders mit Trauer umgegangen wie in Deutschland, doch ich glaube, auch diese Erlebnisse in Nepal haben ihr geholfen in der schweren Zeit. Es gab ihr auch immer Trost, wieder an diesen Ort zurückzukehren.

Aber das wichtige ist doch, das Silke auch wieder Frieden gefunden hat. Silke Szymura hat einen sehr guten flüssigen Schreibstil. Es wird einem nicht langweilig beim Lesen. Eher wird man sehr nachdenklich und man wird von vielen Gefühlen hin und her gerissen, denn eigentlich erwartet man ja immer Happy Ends bei Büchern. Aber der Tod gehört auch zum Leben dazu.

Dieses Buch kann ich nur empfehlen. Silke Szymura findet genau die richtigen Worte in diesem Buch. Vielen Dank an      für die Zurverfügungstellung dieses tollen Buches.

Das Rezensionsexemplar wurde uns kostenfrei zur Verfügung gestellt. Der Bericht spiegelt unsere persönliche Meinung wider.

 

4 comments to Rezension zu „Zwischen den Welten“ von Silke Szymura

  • Liebe Inge,
    das Buch scheint sehr ergreifend zu sein, und ich stelle es mir fürchterlich vor, meinen Partner oder Familie von jetzt auf gleich zu verlieren.
    Vielleicht wäre das sogar ein Buch für meine Freundin, die vor einem Jahr ganz plötzlich ihren Mann verloren hat.
    Danke für den Tipp,
    herzliche Grüße,
    Annette

    • Hallo liebe Annette,
      ja das Buch ist wirklich sehr ergreifend. Ich musste mitten drin auch erst einmal aufhören zu lesen, denn es ist absolut bewegend, da es ja auf einer wahren Begebenheit niedergeschrieben ist. Aber wie sie mit ihrer Trauer umgeht ist schon sehr interessant. Vielleicht wäre dies wirklich etwas für Deine Freundin.
      Ganz herzliche Grüße
      Inge

  • Astrid Scholz

    Liebe Inge ,das hast du sehr schön wiedergeben. Es ist schlimm wenn liebende Menschen krank sind und sterben müssen! Aber Silke hat es hautnah mitten aus dem Leben erlebt und mitgerissen . Das ist eine trauriger u. Schlimme Erfahrung . Danke für die Rezi. Auch wenn sie traurig ist . Lg Astrid

    • Hallo Astrid,
      ja ich finde es ist schon schwierig, so ein Buch überhaupt zu rezensieren. Das Buch ist aber trotzdem wunderschön geschrieben, auch wenn es wirklich sehr traurig ist, dies alles zu lesen. Absolut empfehlenswert.
      Herzliche Grüße
      UInge

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