Rezension und Buchvorstellung „Ende der Welt“ von Thomas Pyczak

Buchvorstellung „Ende der Welt“

Taschenbuch: 270 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1 (11. Juli 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1535234954
ISBN-13: 978-1535234955
Preis als Taschenbuch 9,99 €
Als Kindle Edition 2,99 €

Infos über den Autor:

Thomas Pyczak wurde 1960 in Hamburg geboren. Seine Lebensgeschichte ähnelt einem Film: Er begann als Automechaniker, jobbte als Taxifahrer und Packer, bevor er sich entschied, Philosophie und deutsche Literatur zu studieren. Danach arbeitete er als Journalist, stieg auf zum Chefredakteur und schließlich zum angesehenen Verlagsmanager. Seine Liebe zur Literatur hat ihn in all der Zeit jedoch nie losgelassen. Im Herbst 2014 beschloss er daher, alle Zelte abzubrechen und Schriftsteller zu werden. Mit seinen beiden Romanen „Ende der Welt“ und „Starnberg. Marrakesch. Starnberg.“ gelang ihm im Sommer 2016 ein außergewöhnliches Doppel-Debüt. Der Autor lebt mit seiner Frau in Herrsching am Ammersee.

Inhalt des Buches

1991: Der Student André nimmt sich eine Auszeit von seiner Beziehung und seinem Leben und bereist den amerikanischen Kontinent. Er kommt bis ans Ende der Welt: Ushuaia in Feuerland, die Stadt der windgepeitschten Bäume und ständig quietschenden Türen. Eine davon öffnet sich für André, und er verschwindet spurlos. 22 Jahre später macht sich Andrés Sohn Jan mit seiner Mutter Stella auf Spurensuche. Er will endlich die Wahrheit über seinen Vater erfahren. Doch kaum in Feuerland angekommen, verschwindet auch er. Nun muss Stella den Kampf allein aufnehmen und sich gegen die Rauheit der einsamen Stadt und ihrer Bewohner behaupten.

Meine Meinung:

Dies ist zwischenzeitlich mein zweites Buch des Autors Thomas Pyczak und ich muss sagen, er schreibt einfach wunderbar. Fesselnd, spannend und sehr authentisch, finde ich.

Es wird im ersten Teil die Geschichte von Adre erzählt, dem Student, der sich eine Auszeit nimmt und in Feuerland Halt macht und dort eine Frau kennenlernt, die ihn in seinen Bann zieht. Irgendwann verschwindet Andre. Dies erfährt man daran, dass es weitergeht mit dem Kapitel von Jan, dem Sohn von Andre und seiner Mutter Stella, der endlich die Wahrheit über seinen Vater erfahren will. Aber auch Jan verschwindet spurlos und Stella nimmt den Kampf gegen die Stadt und ihre Bewohner auf.

Mehr werde ich auch nicht erzählen. Auf alle Fälle ist dieses Buch wieder mit sehr viel Gefühl geschrieben. Man kann sich die Insel Feuerland so richtig vorstellen, vor allem die Stadt Ushuaia, die am Beagle Kanal liegt und die südlichste Stadt Argentiniens ist. Das Wort Ushuaia kommt aus der Sprache der Ureinwohner Yámana und bedeutet so viel wie „Bucht, die nach Osten blickt“.

Also mir ging es so, ich musste erst einmal schauen, wo diese Stadt überhaupt liegt, da es so authentisch und spannend beschrieben wurde, dass mich dies brennend interessiert. Der Roman von Thomas Pyczak ist gleichzeitig eine Reisebeschreibung, ein spannender Roman, in dem viel Gefühl, aber auch Romantik und Spannung enthalten ist. Thomas Pyczak schreibt flüssig und klar und man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Vor allen Dingen Spannung, will man doch wissen, warum alle diese Menschen bzw. Touristen verschwunden sind, was man ja am Ende auch erfährt. Auch das Cover sollte man erwähnen. Es passt perfekt zu dem Titel des Buches, so wie man sich das Ende der Welt vorstellen kann.

Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen und die höchste Punktezahl vergeben und es ist mit Sicherheit nicht mein letztes Buch dieses tollen Autors.

Das Rezensionsexemplar wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Bericht spiegelt unsere persönliche Meinung wider.

 

 

4 comments to Rezension und Buchvorstellung „Ende der Welt“ von Thomas Pyczak

Jeder Blogger freut sich über Kommentare. Und ich mich über deinen. Vielen Dank.